Schlösser und Burgen von A-Z 69

Burgruine Wehlen
01829 Stadt Wehlen
Landkreis Sächsische Schweiz
Bevor die Elbe ihren scharfen Bo¬gen hinter der Kreisstadt Pirna in Richtungauf Bad Schandau zieht, liegt an ihrem Ufer Stadt Weh¬len im Nationalpark Sächsische Schweiz. Die heute noch in Teilen sichtbare einstige Burganlage wurde erstmals im Jahre 1262 urkundlich erwähnt. Vorhanden sind vom Bauwerk aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts insbe¬sondere Teile von Burgmauern, derRundbauim BereichderNord- seite sowie einige Kellergewölbe.

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Schloss Steinbach
04567 Steinbach
Landkreis Leipziger Land
Nördlich von Kitzscher und Bad Lausick, 30 km südöstlich von Leipzig, liegt Steinbach. Im Zen¬trum des Ortes, von einer Parkan-lage mitTeich im Süden begrenzt, steht das Schlösschen. Das huf¬eisenförmige Anwesen, beste¬hend aus der Gutsanlage, dem Torhaus und dem Schloss, wurde um 1715 für den Geheimen Rat Wolff Siegfried von Kotteritz er¬richtet. Im Jahre 1809 wurden ei-nige Veränderungen vorgenom¬men und 1850 ein Verwaltungs¬wohnhaus hinzugebaut. Das Wahrzeichen für den kleinen Ort bildet das mitzwei Obergeschos¬sen versehene Torhaus mit Man- sarddach, dessen Turmaufsatz mit Laterne, barockem Helm und Fahne die anderen Objekte weit überragt. Wirtschaftsgebäu-de, das Verwalterwohnhaus und Stallungen begrenzen den recht-eckigen Gutshof. ÜberderTorein- fahrt ist ein Doppelwappen von 1715 eingelassen. Das zweige¬schossige Schloss mit ringsum aufgesetzten Gauben ist in gera¬der Linie vom Torhauszugang nach hinten zum Parkbereich ge¬setzt. Es stellt einen schlichten viereckigen Bau dar. Einige Fens¬ter im Erd- und Obergeschoss sind von einem Giebeldreieck übersetzt. Den Zugang zum Schloss erreicht man über eine Treppe, die den hohen Sockel des Kellergeschosses überbrückt. Genutzt wurde Schloss Stein- bach zuletzt als Schule und für kommunale Zwecke.

Schloss Steinpleis
08432 Steinpleis
Landkreis Zwickauer Land
Westlich von Zwickau, nur 3 km südöstlich der Stadt Werdau liegt der Ort Steinpleis. Das Schloss wurde 1857-1858 im Empire-Stil als Herrensitz des Rittergutes Untersteinpleis er¬richtet. Die Besitzer aus dem Ge¬schlecht derervon Römer waren Martin, Katharina und Nikolaus. Martin und Caspar besaßen die Güter bis 1529, später folgten Hans Heinrich bis 1633 sowie Hans Ernst bis 1667 und weite¬re Eigentümer aus dem Ge¬schlecht. Franziskus Oswald von Römer ließ den Wallgraben trockenlegen und begann mit dem Bau des heutigen Herren¬hauses, das als „Steinpleiser Schloss“ bezeichnet wird. Der Bau im Stil der englischen Tu- dorgotik ist mit Zinnen und Schmuckgiebeln versehen, und ein hoher Turm überragt die ge¬samte Anlage. Schwere Schick-salsschläge suchten Hermann Julius von Römer heim, indem seine Gemahlin und Kinder ein früherTod ereilte und Ende 1870 ein Brand große Teile seines Be¬sitzes vernichtete. 1908 verkauf- teerdeshalbden Familienbesitz an Carl Arens. Dieser wiederum verkaufte und verschenkte spä¬ter umfangreiche Teile seines sprengten napoleonische Solda¬ten bei ihrem Abzug viele Bauten und österreichische sowie russi¬sche Truppen trugen ein Übri¬ges zur Zerstörung bei. König Jo¬hann von Sachsen veranlasste 1859 umfangreiche Restaurie¬rungsmaßnahmen. 1877 wurde eine „Altertumssammlung“ ein¬gerichtet. Auch König Friedrich August von Sachsen investierte größere Summen in die Erhal¬tung der Anlage. 1945 kam Burg Stolpen zur Hauptverwaltung der Staatlichen Museen, Schlös¬ser und Gärten Dresdens und 1957 zur Stadt Stolpen. 1992 wurde sie durch den Freistaat Sachsen übernommen. Sehens¬wert ist das gesamte Burgareal mit seinen mittelalterlichen Bau¬ten. Derjohannisturm (auch „Co¬selturm“ genannt), von Bischof Johann VI. von Saalhausen er¬baut, diente bis 1742 als Wach- und Verteidigungsturm und wurde später zum Wohnturm umfunktioniert. Gräfin Cosel, 49 Jahre Gefangene, wurde ab 1744 über 21 Jahre im Turm ge¬fangen gehalten. Auf diese Weise entledigte sich August der Starke seiner Mätresse. Sehens¬wert sind weiterhin die Haupt¬wache mit Waffensammlung, der Marstall mit Kreuz- und Bogen¬gewölbe, die Folterkammer, die ehemalige Amtsstube, der Gerichtssaal mit spätgotischem Sterngewölbe sowie der Salon der Gräfin Cosel.
Schloss Strehla
01616 Strehla
Landkreis Riesa-Großenhain
Nahe der Grenze zum Bundes¬land Brandenburg, nordwestlich von Riesa liegend, finden wirdas Kleinstädtchen Strehla. Bereits 1166 ist hier ein Herrensitz der edelfreien Familie von Strehla vermerkt, und 1307 wurde der Besitz durch Bischof Ulrich von Naumburg an Otto von Illeburg verkauft. Auf einem seichten Hü¬gel über der Elbe gelegen steht das wunderschöne, reich geglie-derte Schloss des Ortes. Das aus Böhmen stammende Geschlecht der Ritter von Pflugk hatte im 14. Jahrhundertdie Anlage in Be-sitz. Das heutige Aussehen des Schlosses stammt jedoch aus dem 15. und vor allem 16. Jahr¬hundert. Die Flügelbauten der gesamten Anlage umschließen einen quadratischen Hof. Die wunderschönen Ziergiebel be¬kam das Schloss vorwiegend im 16. Jahrhundert, und der Trep¬penturm im Südwesten besitzt einen reich gegliederten Erker. Der Nordflügel wurde im 19. Jahrhundert von Prof. Steche grundlegend in neogotischen Formen umgestaltet und besitzt einen vorgezogenen Risalit. Der quadratische Treppenturm mit Ziergiebel im Nordwesten bildet das höchste Bauwerk der Anla¬ge. Aus Richtung der Stadt wur¬de dem Schloss ein Torhaus vor¬gelagert, das um 1560 entstand und 1958 instand gesetzt wurde. Auch alle Türme konnten von 1964 bis 1970 gesichert bzw. er¬neuert werden. 1973 wurde das im Schloss befindliche „Trink¬stübchen“ von 1532 restauriert und ausgemalt und die Arbeiten nach 1989 beendet. Im süd¬lichen Ostflügel befindet sich ein Saal mit gotischer Holzbalken¬decke. Die ehemalige Orangerie liegt im südwestlichen Bereich der Vorburg und die Familien¬gruft derer von Pflugk im Nord¬westen. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und es wer¬den wechselnde Ausstellungen präsentiert. Eine große, der Öf¬fentlichkeit zugängliche Parkan¬lage in gepflegtem Zustand ist unterhalb des Schlossbereichs angelegt.

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