Schlösser und Burgen von A-Z 70

Schloss Wolftitz
04654 Streitwald
Landkreis Leipziger Land
Am Kohrener Wald, nordwest¬lich über Kohren-Sahlis, ganz in der Nähe der B 7 von Altenburg nach Rochlitz, finden wir Streit-wald. Das Schloss ist ein statt¬licher Zweiflügelbau aus dem 15. Jahrhundert. Im Jahre 1625 bekam dieser eine erste Verän¬derung, bis er dann 1950 zum Al¬tersheim umgestaltet wurde. Der Putzbau ist auf einem ha¬kenförmigen Grundriss mit ho¬hen Giebeln und am Ostflügel mit einem polygonalen Trep¬penturm und Renaissancege¬wänden errichtet. Ein Rundbo¬genportal mit Wappen derervon Einsiedel und von Haugwitz be¬findet sich am Südflügel. Das In¬nere wird geprägt von einer gewölbten Eingangshalle mit
Balustersäule. Eine Reihe von Räumen zeigt Balkendecken, die zum Teil Kassettenmuste¬rungen besitzen. Das zuletzt als Altersheim genutzte Schloss wurde geräumt, das Heim in ei¬nem Neubau untergebracht.

See more: Croisière baie d’halong | prendre un bateau de ho chi minh a phnom penh | excursion baie d’halong terrestre | visas pour le vietnam | circuit cambodge 12 jours | circuit vietnam cambodge 15 jours

Schloss Neustruppen Rittergut Struppen
01796 Struppen
Landkreis Sächsische Schweiz
In derSächsischen Schweiz,zwi¬schen Pirna und Königstein, liegt das Städtchen Struppen. Die ers¬te urkundliche Erwähnung von „Strupin“ (Struppen), das vom Deutschherrenorden gegründet wurde, geht auf das Jahr 1275 zu¬rück. Das Schloss hat eine lange, bis ins Mittelalter zurückrei¬chende Geschichte und war sei¬nerzeit ein Rittergut. In einer später belegten Sage wird davon erzählt, dass das alte Schlossge¬bäude ursprünglich ein Kloster gewesen sei. Der älteste be¬kannte Besitzer war „Nickel von Görwicz zen Struppen“. Im Jahre 1448 erwarb Hans von Karlewitz das Gut durch Kauf. Über die Jahrhunderte finden wir in Ur¬kunden unter den häufig wech¬selnden Besitzern Namen wie Jost von Rotwerndorff, Nickel und Hanß von Reichenbach, HansWoIfvon Schönberg und Jo¬hann Christian Marbach. Ende 1822 wurde die Soldatenerzie¬hungsanstalt nach Struppen ver¬legt. Ursprünglicher Zweck war, Kinder von Soldaten im alten Schloss zu Handwerkern und Landwirten heranzubilden und unterzubringen. Von 1921 bis 1929 befand sich hier das Kin¬dererholungsheim „Vogelsang“ und ab 1933 eine SA-Führerschu- le. Nach 1945 gingdas Schloss in Gemeindeeigentum über und wurde zu Wohnzwecken und als Kindergarten genutzt. Für die Zu¬kunft ist hier wieder eine Ein- richtungfürKinderund Jugendli¬che geplant. Zur Baugeschichte kann ausgeführt werden, dass das Schloss in die Zeit der Früh-renaissance einzuordnen ist. Die Fenster- und Türgewände sowie der Wendelstein gehören in die Übergangszeit zwischen Gotik und Renaissance. Untersuchun¬gen belegen, dass die Räumlich¬keiten einst farbige Malereien aufwiesen, die vermutlich bei den Umgestaltungen zur Sol¬datenknabenerziehungsanstalt verdeckt wurden. Der Ort Strup¬pen verfügt auf der dem Schloss gegenüber liegenden Seite noch über ein Rittergut, das erstmals 1657 erwähnt wird, uns jedoch bereits im 15. Jahrhundert als Vorwerk zu Struppen begegnet. Man muss davon ausgehen, dass dieses als Vorgängerbau mit dem heutigen Rittergut iden¬tisch ist. Besitzer waren die von der Oelsnitz und gleichzeitig Langenhennersdorf, im 17. Jahr-hundert folgten Angehörige der Familie von Loß sowie später Jo¬hann Siegmund von Liebenau, der dieses Vorwerk als Schäfe¬reigut nutzte. Um 1724 wird es als „Vorwerk Struppen auf dem Berge“ bezeichnet. Die nachfol¬genden Lehnbriefe beziehen sich auf dieses „Neustruppen“. In den Jahren 1821-1830 erhielt das Rittergut durch Anbau eines schönen Turmes einen schloss¬ähnlichen Charakter. Insgesamt bestand das Gut um 1840 aus dem Rittergut, einem Bauerngut, einer Mühle, einer Schänke und 17 Häusern. Von 1886 bis 1895 wurde eine Gärtnerei angelegt und der Hof 1889 teilweise um¬gebaut. Bedeutende bauliche Erweiterungen erfolgten durch den Bau des Ostflügels in den Jahren 1908/1909 durch Major Theodor von Dambrowski. Nach 1945 diente das Gut als Kranken¬haus und von 1949 bis 1972 als Tbc-Kurheim. Ab 1973 war es psychiatrisches Pflegeheim und seit 1993 ist es in Trägerschaft der Lebenshilfe e. V. Pirna-Seb- nitz.
Schloss Taubenheim
01665 Taubenheim
Landkreis Meißen
Taubenheim liegt auf halber Strecke zwischen Dresden und Nossen, südlich von Meißen. Er¬höht über dem Tal und dem Dorf steht die unregelmäßige Vierflü¬gelanlage um einen trapezför¬migen Innenhof. Die erste Er¬wähnung der ältesten Bauteile stammt aus dem frühen 16. Jahr¬hundert, deren Anlage zum da¬maligen Zeitpunkt Besitz derer von Miltitz gewesen ist. Ab etwa dem Jahre 1600 folgten diesen Herren die von Ende, die auch verantwortlich für den Ausbau des hohen Westflügels um 1700 zeichneten. In bürgerlichen Be¬sitz ging das Schloss 1821, an die Familie Tauchnitz. Diese wiede¬rum legte den Park an und ließ 1910 die Fassaden durch den Baumeister Roch im neugoti¬schen Stil verändern. In den Jah¬ren 1951 bis 1974 war in dem Schloss eine Lungenheilstätte untergebracht. 1985 führte man Restaurierungsarbeiten vor al¬lem im Inneren des Schlosses durch und 1993 wurde mit der Außenrestaurierung begonnen. DasObjekterreicht man überdie Zufahrt durch einen parkartig gestalteten Vorhof im östlichen Bereich. Der Zugang zum Schloss selbst befindet sich an der Südostecke der Anlage, an einem leicht vorspringenden rechteckigen Torturm, der wohl noch in das 16. Jahrhundert zu datieren ist. Ein großes neugoti¬sches Portal mit vorgelegter Treppe eröffnet sich dem Be¬trachter. Im südlichen Bereich des Schlosses wurde 1821 ein Terrassengarten am Steilhang angelegt und unter Hofrat Tauchnitz entstand um 1825 der spätklassizistische Pavillon. Die Parkanlage zeigt sich dem Besu¬cher in Gestalt eines romanti¬schen Landschaftsgartens. Das Objekt befindet sich im Eigen¬tum des Landkreises und wird zurzeit nicht genutzt.

Besuchen Sie uns  unter: Bhaya cruise Halong bay | Vietnam Kambodscha Krieg | Cambodia to Vietnam via Mekong river

You can leave a response, or trackback from your own site.

Leave a Reply