Schlösser und Burgen von A-Z 79

Schloss Wildenfels
08134 Wildenfels
Landkreis Zwickauer Land
Von der A 72, südöstlich von Zwickau, fährt man direkt nach Wildenfels ab. Das Schloss und der Park mit Schlossteich ste¬hen unter Denkmalschutz. Auf einem Felssporn stehend über¬ragt die 1180-1200 gebaute Burg das kleine Städtchen. Das Kornhaus, als ältestes Gebäu¬de, wird in das 12. Jahrhundert datiert. 1253 wird die Burg erstmals als Herrensitz des Henri- cus de Wildenfels erwähnt. Von 1410 bis 1536 wechselten mehr¬fach die Besitzer, von denen hier die Herren von Tettau, von Pflugk, von Weyda und schlie߬lich wieder die von Wildenfels zu nennen sind. Brände von 1521 und 1589 fügten dem Schloss erheblichen Schaden zu. Im 16. Jahrhundert wurden Umbauten am Schloss vorge¬nommen. Als die Linie der Wil¬denfels 1602 ausstarb, ging die Herrschaft an die Grafen von Solms-Wildenfels. Weitere Um¬bauten, besonders am ehemali¬gen Palas, fanden 1636 und im 18. Jahrhundert an den Wohn- und Repräsentationsräumen statt. 1856-1858 ließ Friedrich Magnus von Solms den Süd- und Ostflügel ausgestalten. Die Grafen von Solms wurden 1945 enteignet. Heute befinden sich im Ost- und Südflügel des Schlosses die Kreismusikschu¬le, die Bibliothek, der Schlosssaal und das Trauzimmer. Wert¬volle Wandgemälde von Theo¬dor Große und Christian Lebe¬recht Vogel schmücken die Räu¬me. Der Schlosssaal wird für verschiedene Veranstaltungen und Konzerte genutzt und es wurde ein Pfefferkuchenmu¬seum eingerichtet. Der Natur¬park lädt die Besucher zum Ver¬weilen ein, und im Sommer kann man mit Ruderbooten die Insel umfahren, die Edward von Kleist als das berühmte „Wil- denfelser Idyll“ für die Nach¬welt festgehalten hat.

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Schloss Schönwölkau
04509 Wölkau
Landkreis Delitzsch
Nördlich von Leipzig, auf der B 2 nach Bad Düben, gelangt man auf halber Strecke zum Ort Wöl¬kau. Das Schloss gehört zu dem aus einer alten slawischen Sied¬lung hervorgegangenen Orts¬teil Klein-Wölkau. Die nach ei¬nem hier ansässigen Adelsge¬schlecht auch Profen benannte Siedlung wird erstmals um 1350 urkundlich erwähnt. Im Jahre 1464 erhielten die Herren von Spiegel die Grundherrschaft zu Lehen und 1533 wird die Familie von Schönfeld als Besitzer nach¬gewiesen. Im Dreißigjährigen Kriegzerstört, bliebdas Rittergut lange Zeit unbewohnt. 1659 er- warb es der kursächsische Ritt¬meister Christoph Vitzthum von Eckstädt, der anstelle des zer¬störten Rittergutes ein Herren¬haus erbauen ließ. Es entstand mit Unterbrechung, da sich Her¬zog Christian von Sachsen-Mer¬seburg gegen den Bau einer weiträumigen Vierflügelanlage wandte, doch der Bauherr konn¬te eine Weiterführung durchsetz¬ten. Das eigentliche Herrenhaus dürfte noch vor dem 1688 ge¬weihten Kirchenbau vollendet worden sein. Die zwei Jahreszah¬len 1695 und 1703 an der Hofsei¬te des Südflügels über den seit¬lichen Eingangsportalen künden von der etappenweisen Fer¬tigstellung der Gesamtanlage. Durch Friedrich Vitzthum von Eckstädt, 1711 in den Reichsgra¬fenstand erhoben, erhielt das Herrenhaus nach umfassenden Veränderungen barocke Formen. Der prächtige dreigeschossige Mitteltrakt hebt sich gegenüber den Seitenflügeln hervor. Auf¬einander gelegte toskanische Pi¬laster bilden die Fensterachsen. Am Südflügel befindet sich ein Mittelrisalit mit Treppenhaus und Festsaal. Ein Raum ist mit se¬henswerter Rokokotäfelung ge¬ziert und im Südflügel gibt es ei¬nige überwölbte Räume mit fi¬gürlichen und ornamentalen Stuckdekorationen aus der Er¬bauungszeit. Der Schlosspark Schönwölkau ist eine ausge¬dehnte und reizvolle Anlage. Das Schloss wurde zuletzt für Wohn¬zwecke und Kultureinrichtungen genutzt und steht gegenwärtig leer.

Schloss Wolkenburg
08399 Wolkenburg
Landkreis Chemnitzer Land
Wolkenburg liegt auf halbem Wege zwischen Chemnitz und Altenburg, wenige km nördlich von Waldenburg. Auf den Ur-sprüngen einer mittelalterlichen Burganlage, zu der es keine ge¬sicherten Erkenntnisse gibt, ent¬stand durch Um- und Neubauten besonders im 16. und 17. Jahr¬hundert das heutige Schloss. 1241 ist eine Ersterwähnung der Herrschaft von Reichsministeri- alien, die sich von Wolkenburg nannte, verzeichnet. Im Jahre 1404 war sie markgräflich-mei߬nischer Besitz, aber nach dem Prinzenraub sowie der Hinrich¬tung des Kunzvon Kaufungen im Jahre 1455 in Freiberg ging die Herrschaft an den sächsischen Kurfürsten zurück. Bekannt ist, dass 1635 die Familie von Einsie¬del Besitzer der Schlossanlage war, deren späterer Graf Detlev Carl von Einsiedel umfassende Veränderungen vornahm. 1784 führte er den Eisenkunstguss zu hoher Blüte. Zahlreiche Räume, so auch der große Festsaal, wur¬den unter der Hand des Hofbau¬meisters Friedrich August Krub- sacius im klassizistischen Stil umgebaut. Verliebt in die Ro¬mantik, errichtete man an der Südspitze des Haupttraktes in Richtung Mulde eine Aussichts-Plattform mit vorgelagertem Zin-nenkranz, „Altan“ genannt. Die einzelnen Gebäude sind durch eine zinnenbekrönte Mauer zu einem Oval verbunden. Fenster aus dem 16. Jahrhundert finden wiram Haupttraktim Südteilder Anlage. Ein Treppenturm im Innenhof besitzt eine zweiläufi¬ge Treppenanlage aus rotem Porphyr mit gusseisernem Ge¬länder, das mit Laternen, Vasen und zwei Ritterfiguren geziert ist. Die das Schloss umgebende Parkanlage erfuhr im Laufe der Zeiten ebenfalls viele Verände¬rungen. Einst im französischen Stil gestaltet, wurde sie zum Landschaftsgarten umfunktio¬niert. Zahlreiche kleine Bauten,
Denkmäler oder Plastiken fügen sich in die landschaftliche Um¬gebung ein. Das Schloss ist im BesitzderGemeinde. Hierist ein kleines Museum eingerichtet und es werden Konzerte veran¬staltet.

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