Schlösser und Burgen von A-Z 80

Schloss Wolkenstein
09429 Wolkenstein
Mittlerer Erzgebirgskreis
Die Bergstadt Wolkenstein liegt an der Silberstraße am Natur¬park Erzgebirge, nördlich von Annaberg-Buchholz an der B101 und der B 171. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts ent¬stand hier im Zuge der Besied¬lung eine Burg zur Sicherung des alten Kärrnerweges und der Herrschaft. Erstmals werden i24idie Herren von Waldenburg als Besitzer genannt. Siebzig Meter hoch, auf einem Berg¬sporn über der Zschopau, er¬hebt sich die Burg und um¬schließt mit ihrer Wehrmauer die gesamte Siedlung. 1312 war sie Sitz eines Erzpriesteramtes. Nach Ableben des letzten Wal¬denburgs fiel der gesamte Be- sitz an die Wettiner und wurde

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herzoglich-kurfürstliches Amt.
Ab 1505 wurde Wolkenstein Sommersitz des Herzogs Hein¬rich des Frommen, der die Anla¬ge zum Wohnschloss ausbauen ließ. Die saalartigen Räume wurden mit spätgotischen Vor¬hangbogenfenstern und ge¬waltigen Balkendecken verse¬hen. 1536 bekam das Schloss Renaissancemalereien, Stallun¬gen und eine Silberkammer. Kaum ein anderer Besitz wurde so oft von Bränden heimgesucht wie Wolkenstein. Zum ersten Mal brannte es bereits ca. vier Jahre nach dem Umbau im Jahre 1540. Etliche weitere Brände vernichteten abermals wertvol¬le Architektur und Kunstgegen¬stände. Nach dem letzten Feuer 1802 ging durch nachfolgende Umbauten im Neorenaissance¬stil und Abtragen von Gebäu¬deteilen wertvolle historische Bausubstanz verloren. Seit dem Jahre 1962 beherbergt das Schloss ein Heimatmuseum, in dem das Leben und die Arbeit vergangenerZeiten veranschau-licht werden. Mobiliar, Schuh¬macher- und Tischlerwerk¬zeuge, Posamentier- und Klöp¬pelkunst können besichtigt werden. Interessant ist die Aus¬stellung „Land der Amethys¬te“, die Bergbaugeschichte um Wolkenstein. Sehenswert sind außerdem die große Weih¬nachtspyramide, das Silberge¬wölbe, das Verlies und die Fol¬terkammer.

Schloss Wurschen
02627 Wurschen
Landkreis Bautzen
Ca. 10 km östlich von Bautzen und südlich der A 4 findet man Wurschen. Die Ortschaft besitzt einen stattlichen Putzbau mit mächtigem Mansarddach aus den Jahren 1701 und 1708. Eine ehemalige Wasserburg war hier ein Vorgängerbau, der als Pfahl¬bau ausgeführt war. Besitzer war die Familie Ziegler und Klipphau¬sen, die ihr Anwesen 1762 an Jo¬hann Erdmann von Gersdorff ver-erbte. Dieser verstarb 1803. Cla¬ra Maria von Rex, geb. von Thie- lau, erbte den Besitz im Jahre 1832 und heiratete den Grafen Theodor zu Solms-Sonnenwal- de. 1997 erwarben der Sohn des letzten Besitzers und seine Ge¬mahlin, Graf und Gräfin Alfred zu Solms-Sonnenwalde, das Anwe¬sen zurück. Die Restaurierunger¬folgte und es wird heute zu Wohnzwecken genutzt.

Schloss Wurzen
04808 Wurzen
Muldentalkreis
Wurzen liegt an der B 6, 23 km östlich von Leipzig. Die Stadt be¬wahrt viele geschichtliche Ereig¬ nisse und Zeugnisse längst ver- gangener Zeiten. Schon im 10. Jahrhundert war in Wurzen ein Burgwart vorhanden. Im Jahre 1017 gelangte der Ort nebst Pü¬chau an das Bistum Meißen, und Kaiser Heinrich III. hieltsich 1050 hier auf. Auf der Burg wurde 1114 ein Kollegiatstift zur geistlichen Betreuung des Landes und zur Ausbildung der Priester gegrün¬det. Die Marienkirche auf der Burg erhielt ihre Weihe. Der Bi¬schof Johann IV. von Salhausen verlegte seine Residenz 1489 nach Wurzen. In den Jahren 1491-1497 wurde der spätgoti¬sche Schlossbau mit Zellenge¬wölben begonnen und vollendet und 1508 erweitert. Nachdem ein Schlossbrand im Jahre 1519 er¬hebliche Schäden angerichtet hatte, ließ Bischof Johann VII. von Schleinitz das Schloss er¬neuern. Das kleine Torhaus zwi¬schen Schloss und Dom wurde 1522 errichtet. Ein zweiter Schlossbrand 1631 zerstörte die beiden Rundtürme, deren Wie¬derherstellung 1670 begann. Das Objekt steht auf einem er¬höhten Plateau der Stadt und ist ein von Gräben umgebener rechteckiger Kernbau mit je ei¬nem Rundturm an der Südost- und der Nordwestecke. Reich ge¬gliederte Ziergiebel und Vor¬hangbogenfenster schmücken die Schmalseiten im nördlichen und südlichen Bereich. Zu erken- nen ist deutlich der Übergang vom Burgenbau zur Schlossar-chitektur der Renaissance. Heu¬te wird das Schloss von der Poli¬zei genutzt.

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